Handys ohne Vertrag

file1491331471088 272x300 Handys ohne VertragSeit es die Handys gibt, haben sich zwei Arten der Handykostenabrechnung etabliert. Eine davon ist das Handy ohne Vertrag. Das heißt, man hat das Gerät erworben, aber ist keinen Vertrag mit einem Mobilfunkanbieter eingegangen. Der Fachausdruck dafür ist „Handy mit Prepaid Karte. Der Begriff Prepaid kommt von dem englischen Ausdruck für „vorausbezahlt“. Genau das wird hier getan. Man kauft eine solche Karte, und bezahlt damit ein Guthaben, dass man später mit dem Prepaid Handy ohne Simlock abtelefonieren kann.

Wie funktioniert Prepaid

Der Wert auf der Karte verringert sich also mit jedem Gespräch, und um weiter telefonieren zu können, muss bei Kontostand „0“ ein neues Guthaben aufgeladen werden. Das hat Vor- aber auch Nachteile. Zum einen bleibt das Telefon damit anonym. Denn niemand kann registrieren, wer das Handy benutzt, und wer die Karte kauft, an wen weitergibt, und welches Telefon letztlich damit betrieben wird. Ähnlich verhält es sich bei anderen „Wertbons“, die man vor Benutzung kauft, wie Briefmarken oder Fahrscheine.

Limits & Gültigkeit

Vorsicht ist mit der Gültigkeit angeraten. Bei manchen Betreibern ist das Guthaben nicht unbegrenzt gültig und verfällt nach einiger Zeit. Vorteil der Karten ist, dass man ein bestimmtes Limit setzen kann, was vertelefoniert werden soll. Beispielsweise bei Handys für Kinder kann das sinnvoll sein. Auch wer kein Einkommen nachweisen kann, oder schon einmal in Kollision mit der Schufa geraten ist, wird oft keinen Handyvertrag bekommen, und kann dies hiermit umgehen. Der Nachteil besteht darin, dass man das Gerät an sich zum vollen Preis kaufen muss. Bei Vertragsabschluss bekommt man dieses oft günstig oder komplett kostenlos.